nach 18 stunden in der transsibirischen eisenbahn bin ich heute morgen müde, aber glücklich, in krasnoyarsk angekommen. die zugfahrt war besser als gedacht. ich teilte mir das coupé (ein 4er) mit einem jungen paar aus novosibirsk, das in wladiwostok in den ferien war, und einem älteren herrn namens sergej aus krasnoyarsk. zu beginn war die stimmung ein wenig angespannt und niemand getraute sich, was zu sagen. aber nach einer guten stunde brach das eis... fast zwei stunden hat sich das ehepaar dann damit beschäftigt, mir tipps für novosibirsk zu geben, auch wenn ich da eigentlich gar nicht hin möchte. aber das habe ich mich dann auch nicht mehr getraut zu sagen. sie haben sich ja solche mühe gegeben. auch sergej war sehr redsam und hat mich zum schluss noch zu einem kongress hier in krasnoyarsk eingeladen. leider habe ich nicht genau verstanden, um was es bei diesem kongress geht. tja, aber so ist die überraschung am sonntag dann grösser. und in krasnoyarsk angekommen, hat mich der bruder von sergej dann noch zum vermittlungsbüro meines appartements chauffiert. was für ein luxus! in sachen gastfreundschaft und hilfsbereitschaft schafft es niemand, die russen zu übertreffen. einfach hammer!
heute habe ich dann bei strömendem regen und wind die stadt erkundet. süss. sauber. und schon viel europäischer als irkutsk. dennoch gefällt mir irkutsk bislang eindeutig besser.
heute, samstag, war ich also im stolby national park. eigentlich wollte ich mich einer exkursion anschliessen. aber es scheint so, als würden die tourenanbieter an einem samstag nicht arbeiten. wieso auch? am wochenende hat es ja grundsätzlich eh weniger touristen, oder? ;-) janu, wir sind in russland! egal! auf jeden fall habe ich mich dann alleine auf den weg gemacht und eine wunderschöne fünfstündige wanderung unternommen. traumhaftes wetter. einmalige felsformationen.
und hier einige impressionen meiner wanderung:





PS: falle jetzt todmüde ins bett...
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